Natur neu denken – nachhaltig handeln

Ob Renaturierung von Mooren, Permakultur im eigenen Garten oder der Einsatz regionaler Baustoffe: Wir zeigen, wie ökologische Projekte konkret gelingen und Landschaften nachhaltig verändern.

12Renaturierungsprojekte seit 2020
340Teilnehmende an Workshops
8Kooperationspartner aus Forschung & Praxis
4Bundesländer mit aktiven Standorten
Unser Profil

NaturImpuls – Wir gestalten nachhaltige Landschaften

Wir sind ein Team aus Landschaftsplanern, Biologen und Umweltpädagogen. Gemeinsam entwickeln wir Projekte, die ökologische Verantwortung mit moderner Gestaltung verbinden. Unser Fokus liegt auf regionalen Kreisläufen, der Förderung von Biodiversität und der Schaffung von Räumen, die Mensch und Natur gleichermaßen bereichern.

01

Ökologische Planung

Von der Analyse zur Umsetzung

Jedes Projekt beginnt mit einer gründlichen Bestandsaufnahme: Bodenbeschaffenheit, Wasserhaushalt, vorhandene Arten. Darauf aufbauend entstehen Konzepte, die natürliche Prozesse stärken und langfristig pflegbar sind. Wir arbeiten mit heimischen Pflanzen, verzichten auf Torf und setzen auf Regenwassermanagement.

02

Bildung & Vermittlung

Wissen teilen, Handeln ermöglichen

In Workshops und Exkursionen zeigen wir, wie Permakultur im eigenen Garten funktioniert oder wie man einen Teich naturnah anlegt. Unser Ziel ist es, Menschen zu befähigen, selbst aktiv zu werden – mit einfachen Mitteln und ohne ideologische Scheuklappen.

03

Regionale Materialien

Kurze Wege, große Wirkung

Ob Lehmputz aus der Nachbargemeinde oder Holz aus dem Stadtwald – wir bevorzugen Baustoffe, die lokal verfügbar sind und eine geringe CO₂-Bilanz aufweisen. Das stärkt nicht nur die regionale Wirtschaft, sondern schafft auch Gebäude mit gesundem Raumklima.

04

Renaturierung & Artenschutz

Lebensräume zurückgewinnen

Wir begleiten die Wiedervernässung von Mooren, die Anlage von Blühstreifen und die Renaturierung von Bachläufen. Diese Projekte sind oft kleinteilig, aber in ihrer Summe entscheidend für den Erhalt der Artenvielfalt. Jeder Quadratmeter zählt.

Entwicklung von NaturImpuls

Meilensteine einer grünen Bewegung

Von der ersten Idee bis zur etablierten Plattform für nachhaltige Projekte – die wichtigsten Stationen unserer Arbeit.

2018

Gründungsidee

Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass viele lokale Renaturierungsprojekte an fehlender Sichtbarkeit und Vernetzung scheitern. Die erste Skizze einer digitalen Plattform entstand.

2019

Erste Pilotprojekte

Gemeinsam mit zwei Gemeinden in Oberösterreich starteten wir die ersten beiden Kartierungen von Feuchtgebieten. Die gesammelten Daten bildeten die Grundlage für spätere Renaturierungspläne.

2020

Online-Plattform geht live

Nach einem Jahr Entwicklung ging die erste Version von NaturImpuls online. Sie bot eine Karte mit laufenden Projekten, ein Blog und ein einfaches Kontaktformular für Interessierte.

2021

Wachstum der Community

Die Zahl der registrierten Nutzer stieg auf über 500. Parallel dazu wurden die ersten Workshops zu Permakultur und nachhaltigem Bauen angeboten, die auf große Resonanz stießen.

2022

Auszeichnung für Biodiversität

Das Projekt „Moorwiedervernässung im Alpenvorland“ erhielt den Landespreis für Biodiversität. Dies brachte nicht nur Anerkennung, sondern auch neue Fördermittel für weitere Vorhaben.

2023

Ausbau des Netzwerks

Mit der Aufnahme von drei neuen Partnerorganisationen aus Deutschland und der Schweiz erweiterte sich der Aktionsradius. Die Plattform wurde um eine Projektbörse und ein Forum ergänzt.

Häufig gestellte Fragen

Antworten zu unseren Projekten, zur Zusammenarbeit und zu nachhaltigen Maßnahmen im Natur- und Landschaftsschutz.

Wie läuft ein Renaturierungsprojekt ab?

Zunächst erfolgt eine Bestandsaufnahme des Gebiets: Bodenproben, Wasserhaushalt und vorhandene Arten werden erfasst. Danach erstellen wir einen Maßnahmenplan, der oft Wiedervernässung, Entfernung von Neophyten und die Pflanzung standorttypischer Gehölze umfasst. Die Umsetzung erfolgt in Abstimmung mit lokalen Behörden und ehrenamtlichen Helfern. Nach der Durchführung begleiten wir die Fläche mindestens drei Jahre lang mit regelmäßigen Kontrollen.

Kann ich als Privatperson ein Projekt vorschlagen?

Ja, wir freuen uns über Vorschläge aus der Bevölkerung. Schicken Sie uns eine kurze Beschreibung des Standorts und der gewünschten Maßnahme per E-Mail an info@astralacre.com. Wir prüfen die Machbarkeit und melden uns innerhalb von zwei Wochen. Besonders vielversprechend sind Flächen, die bereits unter Schutz stehen oder an bestehende Biotope angrenzen.

Welche Pflanzen eignen sich für naturnahe Gärten?

Empfehlenswert sind heimische Wildstauden wie Wilde Möhre, Margerite, Glockenblume und Schafgarbe. Sie bieten Insekten Nahrung und sind pflegeleicht. Für feuchte Standorte eignen sich Sumpfdotterblume und Blutweiderich, für trockene Bereiche Thymian und Grasnelke. Verzichten Sie auf gefüllte Blüten, da diese keinen Pollen liefern. Eine Liste mit Bezugsquellen regionaler Wildpflanzen stellen wir auf Anfrage gern zur Verfügung.

Wie finanziert sich die Stiftung?

Unsere Arbeit wird durch Fördermittel von Umweltstiftungen, Spenden und gelegentliche öffentliche Zuschüsse getragen. Ein kleiner Teil der Einnahmen stammt aus Beratungsleistungen für Gemeinden und Unternehmen. Wir legen Wert auf transparente Mittelverwendung und veröffentlichen jährlich einen Wirkungsbericht, der alle Einnahmen und Ausgaben offenlegt.

Was kostet eine Beratung vor Ort?

Die erste Besichtigung und ein unverbindliches Gespräch sind kostenfrei. Für eine detaillierte Planung mit Bodenanalyse und Pflanzenliste berechnen wir einen Pauschalbetrag, der sich nach der Flächengröße richtet. Bei gemeinnützigen Projekten oder Initiativen mit geringem Budget finden wir oft eine individuelle Lösung. Sprechen Sie uns einfach an.

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